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Pressemeldung der Stadt Regensburg 13.07.2006

 

Regensburg ist Stadt des UNESCO-Welterbes!

 

Regensburg ist UNESCO-Welterbe! Die Entscheidung fiel heute bei der UNESCO-Tagung in Vilnius und hat die Stadt in einen Freudentaumel versetzt.

 

Oberbürgermeister Hans Schaidinger gab überglücklich seiner Freude Ausdruck: „Die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Welterbes ist für Regensburg ein großes Kompliment, um das viele Städte kämpfen. Es ist aber auch eine Bestätigung dessen, woran wir alle geglaubt haben: Unsere Stadt ist etwas Besonderes und wir können mit Recht stolz sein.“ Er sehe damit die jahrzehntelangen Bemühungen, das Altstadtensemble als Kulturdenkmal zu schützen und zu erhalten und gleichzeitig als lebenswertes modernes Wohnumfeld zu gestalten, von Erfolg gekrönt.

 

Gleichzeitig bedankte er sich bei all denen, die es möglich gemacht hatten, dass die Bewerbung Regensburgs bei der UNESCO erfolgreich war: „Dank und tiefer Respekt gebührt vor allem dem Kulturreferenten der Stadt, Klemens Unger und seinen Mitarbeitern, allen voran Archivleiter Dr. Heinrich Wanderwitz und Kunsthistoriker Dr. Eugen Trapp, die mit Herzblut und Engagement die Bewerbung Regensburgs erarbeitet und vorangetrieben haben.“ Wesentlichen Anteil am Erfolg der Bewerbung hatten laut Schaidinger jedoch auch die zuständigen Gremien der Bundesrepublik Deutschland, die als Antragsteller die Bewerbung zu jedem Zeitpunkt engagiert unterstützt hatten. Er lobte zudem die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

 

Regensburg habe sich bemüht, den Ansprüchen von UNESCO und ICOMOS zu entsprechen ohne dafür das Gesicht verändern zu müssen. „Die UNESCO legt einen sehr hohen Maßstab an, dem wir mit großem Respekt begegnet sind, den wir aber nie gefürchtet haben!“ resümiert Oberbürgermeister Hans Schaidinger die lange Zeit des Wartens auf die UNESCO-Entscheidung. „Es war uns wichtig, uns nicht verstellen zu müssen. Regensburg ist authentisch – vor, während und nach dem UNESCO-Verfahren.“

 

Vom 8. bis zum 15. Juli 2006 ist das Welterbe-Komitee in Vilnius zusammengetreten, um über die Beitrittskandidaten zu entscheiden. Nach der Präsentation der Regensburger UNESCO-Bewerbung durch einen Vertreter des Auswärtigen Amtes und einer anschließenden offenen Diskussion stand das Votum der 21 Delegierten fest: Regensburg ist Stadt des UNESCO-Welterbes.

 

Die internationale Bekanntheit Regensburgs wird durch das Prädikat stark zunehmen und Menschen aus aller Welt auf das neue Welterbe aufmerksam machen. Nicht zu bewältigende Touristenströme werde es dennoch nicht geben, erläuterte der Oberbürgermeister. Vielmehr werden sich Struktur und Qualität des Tourismus verändern. „Regensburg wollte diese Auszeichnung nicht, um die Besucherzahlen zu steigern. Wichtig war für uns, den kulturellen Reichtum und die historische Bedeutung unserer Stadt in einem angemessenen und adäquaten Rahmen zu wissen“, so Oberbürgermeister Hans Schaidinger.

 

Regensburg ist nun auch offiziell ein herausragendes Kulturdenkmal der Menschheitsgeschichte. Die Stadt ist sich ihrer Verantwortung für dieses bedeutende Erbe bewusst und wird, wie in der Vergangenheit auch, diesen Reichtum sowohl für die Stadt und ihre Bewohner als auch für die gesamte Menschheit pflegen und erhalten.

 

Die Brücke zwischen alt und neu hat Regensburg schon lange geschlagen und auch weiterhin soll dies das Credo der frischgebackenen UNESCO-Stadt bleiben: „Das Prädikat Welterbe heißt für Regensburg nicht, die Altstadt unter eine imaginäre Glaskuppel zu stellen. Für Regensburg wird es weiterhin wichtig sein, neues Leben auf historischem Boden zuzulassen“, sagte Oberbürgermeister Hans Schaidinger. „Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung der UNESCO und möchten dieses Gefühl auch im täglichen Leben in unserer Altstadt wieder finden.“

 

Die Urkunde zur Aufnahme Regensburgs in die UNESCO-Liste des Welterbes wird in einem feierlichen Zeremoniell überreicht werden. Der Zeitpunkt der offiziellen Feierlichkeiten steht noch nicht fest.

 

 

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